CHEX ENTERPRISE
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GEKÖRT “PRÄMIENHENGST MIT LEISTUNGSNACHWEIS”

OPEN WORLD CHAMPION. (Reining)

Das ist der höchstmögliche erreichbare Titel, den es nur einmal in Deutschland gibt.

DIE WORLD REINING TROPHYS:

Verliehen von der NRHA GERMANY. Eine besonders schöne und einmalige Trophy

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Verliehen von der NRHA USA.

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Ein Teil der BRONZE TROPHYS von Chex Enterprise

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WORLD-REINING-CUP TROPHYS von Chex Enterprise

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Chex Enterprise wurde am 10. Mai 1990 in Bellefontaine, Ohio geboren. Züchter war Fidago Noma.C. E. ist ein bay Stallion von Be Aech Enterprise und der Poco Sweet Chex. Sein Stockmass ist 148 cm. Sein Ausbilder war Gaetan Gauthier. In USA war er beim Congress plaziert und er wurde auf der Futurity in Oklahoma vorgestellt.

 

Wie haben wir C. E. bekommen?

Heidis Turnierpferd, die Stute Jole Dee Bar, mit der sie grosse Erfolge erreicht hat, war 1994 10 Jahre alt, und wir wollten Sie in die Zucht geben. Im Frühjahr besuchte Heidi einen Kurs mit Bernie Höltzel auf der Anlage von Willi Böhm. Dabei hatte Bernie dem Willi einen Hengst angeboten, mit dem er Bronce Trophys gewinnen könnte. Willi aber wollte nicht. Wieder zuhause haben wir es uns überlegt, und über Bernie den Hengst gekauft.

Dann gings los. Ein paar Leute haben uns von dem Pferd abgeraten, weil er nicht schön ist, zur Zucht nicht taugt und auch nicht besonders gut ist. Wir haben mit Bernie darüber geredet, und obwohl wir den Hengst schon bezahlt hatten , hätte Bernie ihn aufgrund des Geredes wieder zurückgenommen. Doch wir wollten ihn haben.

Welche Überraschung als er bei uns angekommen ist. Es war unser Traumpferd. Wir hatten vorher noch nie ein so sensibles und gut ausgebildetes Pferd geritten. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten wurde C. E. auf ein paar kleinen Turnieren vorgestellt. Dann kam der erste grosse Auftritt bei den Deutschen Meisterschaft in Alsfeld.

Heidi wurde mit Chex  Deutscher Meister, sowohl in der Open als auch in der Non Pro. Dann gings nach Aachen zur Europameisterschaft der Quarterhorses. Bei den Amateuren wurden sie 2. Und in der Open holten sie sich den Europameistertitel. Score bei beiden Richtern 75.

 

Im Mai 1995 gewann Heidi und Chex ihre 1. Bronce Trophy. Im gleichen Jahr wurde der World Reining Club (WRC) ins Leben gerufen. Bei den WRC-Weltmeisterschaften holten sie den Titel bei den Ladies und in der Non Pro.

1996 holten sie sich diesen Titel nochmal in der Non Pro.

 

1997 war das das erste grosse Reiningevent in Kreuth, die Reining 2000. Hier setzten sich Heidi und Chex gegen die deutsche Reiningelite durch und gewannen.

 

1998 wurde unsere 1. Tochter  geboren, und C. E. wurde nur noch wenig auf Turnieren gezeigt.

 

In 2000 kam dann C. E. zu Volker Schmitt nach Schlüsselfeld. Nach dem er auf der Americana einen guten 6.Platz erritten hatte, gewannen Volker und Chex die Bronce Trophy in Kreuth.

 

2001 war dann das Jahr des Volker Schmitt mit C. E. 4 x gestartet – 4 x gewonnen. Und zwar die Bronce Trophy in Leipzig, dann den Equitanacup in Essen, Die Bronce Trophy beim Derby in Kreuth, sowie den  Crio in Kreuth u. a. gegen die Reiningcracks aus USA.  Dabei wurden Sie auch noch NRHA-Open-Champion.

 

2002 war das grosse Ziel Jerez. Dort erritten sich Volker und Chex einen grossartigen 7. Platz in der Einzelwertung.

 

2003 wurde er auf zwei Turnieren gestartet und gewann unter Volker die Bronce Trophy  beim Derby in Kreuth, und die Trophy auf der Futurity.

 

Im Februar 2004 dann der grosse Schock. C. E. hatte sich auf der Koppel eine schwere Sehnenverletzung zugezogen. Wir hatten eigentlich keinen Gedanken mehr an einen sportlichen Einsatz verschwendet und ihn bis April 2005 nicht mehr geritten.

 

Auf dem Osterturnier in Kreuth fragte uns Rudi Kronsteiner nach C. E., er würde ihn gerne mal reiten. Wir kennen Rudi schon seit mindestens 15 Jahren und haben ihm gesagt, wir überlegen uns die Sache, aber als erstes müssen wir abtesten, ob C. E. nach seiner Verletzung noch fit ist. Und er war fit und rittig wie eh und je. Als ober er diese lange Pause nicht gehabt hätte. Wir hatten nicht vergessen, wie grossartig C. E. von  Volker vorgestellt wurde, aber Volker war viele hundert Kilometer weg, und wir wollten C. E. nicht mehr für länger weggeben. Und da Rudi fast unser Nachbar ist, haben wir uns entschieden, C. E. unter Rudi laufen zu lassen.

Nach 14-tägiger Eingewöhnungsphase startete Chex unter Rudi in Wien und gewann den Cri und die Bronce Trophy. Rudi meinte, das er mit dem Pferd gute Chancen  beim grossen Reining-Event in Mooslargue hätte.

Mit einem Top-Score von 226 wurde er dann grossartiger Zweiter.

 

Wieder zuhause wurde auf einmal das Thema NRHA-Weltrangliste aktuell. C. E. war zweiter, und unser aller Ziel war es, diesen Platz zu halten. Der erstplazierte Staedys Dude war einfach zu weit weg. Doch Rudi und Chex holten immer mehr auf und plötzlich wurde auch von uns schon ein bisschen auf den Titel spekuliert.

Würde unser alter Kämpe das aushalten. Nach Check und Absprache mit unserem Tierarzt verständigten wir uns mit Rudi darauf, es zu versuchen. Mittlerweile haben sie sogar ein wenig Vorsprung. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den NRHA-Wordchampiontitel geworden, den eigentlich beide Pferde verdient hätten. Wir würden gerne diesen Titel nach Deutschland holen, aber wir werden C. E. nicht nach USA schicken. Nach seiner grossartigen Leistung kommt für uns das Pferd an 1. Stelle, nicht Titel oder Geld. Geld kann man bei diesem Unternehmen sowieso nicht verdienen, im Gegenteil. Und ohne einen verrückt-besesssenen wie Rudi, der mit dem Pferd die ganzen Strapazen auf sich nimmt wäre das alles nicht möglich gewesen.

 

Wir haben C. E. jetzt 11 ½ Jahre. Er ist ein sehr ehrliches und lebhaftes Pferd, das auch seine Starallüren hat. So wollten wir unseren alten Pferdeanhänger nicht verkaufen, weil C. E. Probleme machte, in einen neuen Hänger einzusteigen. In Trailer oder Pferdetransporter war das kein Problem. Doch wies so ist, hat uns dann der TÜV vom alten Pferdehänger geschieden und C. E. hat sich dann doch an einen neuen Hänger gewöhnt.

Er hat zwei Plätze, wo er zu Hause ist und wo er sich wohl fühlt. Das ist sein Stall und der Showring. 

 

C. E. ist nicht nur durch seine Erfolge bekannt, sondern vor allem durch einmalige Art, wie er sie erreicht hat.

Er hat viele Titel gewonnen und in Europa ca. € 100.000,--  an Preisgeldern bekommen. Unter seinen Nachkommen ist ein NRHA-Futurity-Sieger sowie ein Gewinner der Super-Slide-Futurity.

 

C. E. ist ein super Pferd, an dem wir hoffentlich noch viel Freude haben werden. Wir lieben ihn. Um ein Pferd wie ihn zu haben , das mit fast 17 Jahren noch so fit ist muss einiges zusammenpassen. Vorraussetzung ist das entsprechende Pferd, aber auch Haltung, Umgang, Training und das Showen muss passen. Und man muss ihm auf der Koppel die nötige Freiheit geben.

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